• Literarisches

    Gedicht: Theodor Storm

    Ans Haff nun fliegt die Möwe, Und Dämmerung bricht herein; Über die feuchten Watten Spiegelt der Abendschein. Graues Geflügel huschet Neben dem Wasser her; Wie träume liegen die Inseln Im Nebel auf dem Meer. Ich höre des gärenden Schlammes Geheimnisvollen Ton, Einsames Vogelrufen – So war es immer schon. Noch einmal schauert leise Und schweigt dann der Wind; Vernehmlich werden die Stimmen, Die über der Tiefe sind. Theodor Storm Und noch das Zitat zur Nacht. „Ein Leben ohne Freude ist wie eine Reise ohne Gasthaus“ – Demokrit

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