• Literarisches,  Philosophie

    Schwätzereck: Der Smoking

    Der Smoking wurde erfunden als Herrenjacket, dass man nach einem Diner überzog und gemeinsam mit anderen Herren in ein sog. Raucherzimmer ging. Er sollte den eigentlichen Anzug schützen, so dass dieser nicht den Geruch des Tabakrauches an nahm. Der Gentleman tat dies, da er den Damen, die in der Regel zu dieser Zeit nicht rauchten, einen Gefallen wollte um diese nicht zu belästigen. Nach dem Rauchen im Rauchersalon, zog man das Smoking-Jacket wieder aus, gesellte sich wieder zu den nichtrauchenden Gästen. Ein Paradebeispiel für Rücksicht und gegenseitigen Respekt. Einen Smoking brauchen wir heute eigentlich nicht mehr. Deshalb nennen wir das ganze jetzt ja auch den kleinen Abendanzug. Seit gestern ist…

  • Literarisches

    Kahnert liest… Tee mit Buddha

    „Eine besondere Begegnung mit der gelebten Spiritualität Japans…“ prangt auf dem Klappentext und spricht insbesondere den Käuferkreis an, der ein Faible für den Fernen Osten im Allgemeinen und den Japanischen Buddhismus im Besonderen hat. Die Autorin Michaela Vieser sei „die erste westliche Person, der die intensive Auseinandersetzung mit der Spiritualität und der im Kloster wohl gehüteten japanischen Kultur gewährt wird.“ Natürlich entstanden in meinem Kopf die Bilder der großen geheimnisvollen Tempel wie Eihei-Ji in Nebel umwogten Bergen und voll der Pracht der blühenden Kirschbäume. Wer mit dieser Intension und der Hoffnung auf tiefgreifende Einblicke in Japanische Mystik und große Hinweise zur buddhistischen Erleuchtung das Buch aufschlägt, wird auf den ersten…

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